Sparen findet nicht nur am Bankschalter statt: Viele Menschen nutzen auch Onlinebanking und mobile Banking-Apps, um ihre Finanzen zu verwalten. Etwa jede zehnte Person, die im Vorjahr von Cyberkriminalität betroffen war, erlebte jedoch Betrug beim Onlinebanking (11 %). Wer sein Geld online verwaltet, sollte seine digitale Sicherheit daher genauso ernstnehmen wie die Wahl seiner Bank. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) gibt praxisnahe Tipps.
- Installieren Sie zeitnah bereitstehende Updates des Betriebssystems, des Browsers und der Banking-App. Diese schließen oftmals bekannte Sicherheitslücken. Aktivieren Sie automatische Aktualisierungen, wo immer dies möglich ist.
- Richten Sie die Zwei-Faktor-Authentisierung ein. Beim Onlinebanking ist diese bereits verpflichtend. Auch andere Benutzerkonten, etwa bei Onlineshops, in denen Sie Ihre Zahlungsdaten hinterlegen, sollten Sie aber doppelt schützen. Eine Alternative zu der Kombination aus starkem Passwort und Zwei-Faktor-Authentisierung stellen Passkeys dar.
- Prüfen Sie E-Mails und SMS genau, bevor Sie Links oder Anhänge öffnen. Mitunter versuchen Betrügerinnen und Betrüger, sich als Bank oder Zahlungsdienstleister auszugeben. Ihre Bank sollte auch am Telefon nie z. B. nach Ihren Zugangsdaten fragen.
- Laden Sie Banking-Apps ausschließlich aus offiziellen App-Stores oder über die Webseite Ihrer Bank herunter. So reduzieren Sie das Risiko, eine gefälschte App herunterzuladen.
- Kontrollieren Sie Ihre Kontoaktivitäten regelmäßig, damit Sie verdächtige Abbuchungen frühzeitig bemerken.
- Legen Sie ein Überweisungslimit fest. So reduzieren Sie im Ernstfall den Schaden.


2 Kommentare zu “Wie Verbraucherinnen und Verbraucher ihr Geld beim Onlinebanking schützen”
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