Wie entwickelt sich die Schattenwirtschaft?

Trübe Aussichten für die deutsche Wirtschaft. (Archivbild)
(Archivbild) Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

Das Volumen der Schattenwirtschaft (Definition der Bundeszentrale für politische Bildung) ist laut Angaben des Instituts für Angewandte Wirtschaftsforschung (IAW) in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Für das laufende Jahr geht das Tübinger Institut davon aus, dass hierzulande über 500 Milliarden Euro ohne Kenntnis des Fiskus erwirtschaftet werden. Im Verhältnis zum offiziellen BIP Deutschlands entspricht das 11,5 Prozent. Damit liegt Deutschland im internationalen Vergleich im Mittelfeld.

Zum vergleich: In Griechenland liegt der Anteil bei 21,8 Prozent, in der Schweiz sind es 5,4 Prozent. “Der Prognose liegt eine angenommene negative Wachstumsrate des BIP von 0,4 Prozent und eine Arbeitslosenzahl von 2,9 Millionen zugrunde.

Ferner geht eine erwartete Inflationsrate von 2,2 Prozent in die Berechnungen ein.” Das negative Wachstum der Wirtschaft gilt als “Hauptgrund für die Zunahme der Schattenwirtschaft” […]. “Dies verringert die Erträge gemeldeter Arbeitsverhältnisse und erzeugt einen Anreiz zu nicht gemeldeten oder illegalen Tätigkeiten,” so die Begründung in der IAW-Pressemitteilung. (Quelle: Statista/cw)

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