Siemens Energy verkauft Großteil seines indischen Windkraftgeschäfts

Der Energietechnikkonzern Siemens Energy hat einen Mehrheitsanteil von 90 Prozent an seinem indischen Windkraftgeschäft verkauft.

Im Zuge dessen geht die eigene Windkraftsparte Siemens Gamesa eine strategische Partnerschaft mit einem Konsortium rund um das Beteiligungsunternehmen TPG ein, wie der Dax-Konzern am Mittwoch mitteilte. Gamesa halte künftig zehn Prozent an einem neuen Gemeinschaftsunternehmen. Finanzielle Details zu dem Deal nannte Siemens Energy nicht. Außerdem stünden die behördlichen Genehmigungen noch aus.

Indien sei ein stark wachsender Markt für den Windkraftsektor mit einer voraussichtlichen Kapazität von 57 Gigawatt im Jahr 2032, hieß es weiter. Gamesa wolle gemeinsam mit TPG und weiteren Investoren Onshore-Turbinen in Indien und Sri Lanka herstellen, installieren und warten. In das Gemeinschaftsunternehmen will Gamesa rund tausend Beschäftigte und zwei Werke in Indien einbringen. TPG bringe neben der nötigen Finanzkraft auch wichtige Erfahrung in der Region mit, hieß es weiter. So könne Gamesa seinen strategischen Fokus auf andere wichtige Märkte legen. (dpa-AFX/wr) 

Diesen Artikel teilen

Die Kommentare sind geschlossen.

Anzeige
Verena Hubertz

Neue Ausgabe

Verena Hubertz ist eine Ausnahmeerscheinung in der deutschen Spitzenpolitik: mit 37 Jahren schon Bundesministerin im Bauressort, noch dazu mit einem Background als erfolgreiche Firmengründerin. Hier spricht eine Politikerin, die wirklich etwas bewegen will. Ab 14. Oktober im Handel oder im Shop schon heute digital lesen.