Patente für Batterien seit 2020 mehr als verdoppelt

Eine schnellladende Batterie des chinesischen Herstellers CATL auf der Automesse IAA 2023. CATL hat seine Patentanmeldungen in der Batteriechnik stark gesteigert. (Archiv)
Eine schnellladende Batterie des chinesischen Herstellers CATL (Archiv) Foto: Sven Hoppe/dpa

Erneuerbare Energieformen wie Wind und Sonne stehen nicht immer gleichermaßen zur Verfügung. Energiespeicher wie Batterien sind deshalb notwendig. Der Aufwärtstrend der vergangenen Jahre bei der Batterietechnik hält weiter an: 7.242 Patentanmeldungen mit Wirkung für Deutschland wurden 2024 veröffentlicht – ein Zuwachs von 16,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie die Statista-Grafik mit Daten des Deutschen Patent- und Markenamts (PDF-Download) zeigt. Anders als bei der Solartechnik trägt Deutschland zu diesem Zuwachs allerdings nur in geringem Maß bei: 1.112 Veröffentlichungen kamen aus Deutschland.

Die Patentanmeldungen in der Batterietechnik konzentrieren hauptsächlich auf wenige große Unternehmen. Hier dominieren asiatische Firmen. Auf Rang 1 und Rang 3 liegen mit LG Energy Solution und Samsung SDI zwei koreanische Konzerne. Dazwischen liegt Contemporary Amperex Technology aus China auf Rang 2. Es folgen die GM Global Technology Operations und die BMW Group. Dass damit auch zwei Automobilkonzerne unter den Top-5-Anmeldern sind, verdeutlicht die große Bedeutung von Batterietechnik für die Elektromobilität. (Quelle: Statista/cw)

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