Harvard setzt auf weltweite Kooperation in der Forschung

Die renommierte Harvard-Uni stellt sich dem Kurs der Trump-Regierung entgegen. (Archivbild)
Die renommierte Harvard-Uni stellt sich dem Kurs der Trump-Regierung entgegen. (Archivbild) Foto: --/Xinhua/dpa

Im Jahr 2023 – dem jüngsten verfügbaren Berichtszeitraum – hatten 46,9 Prozent der wissenschaftlichen Veröffentlichungen von Harvard internationale Co-Autor:innen. 2001 lag dieser Anteil noch bei etwas über 20 Prozent. Damit übertrifft Harvard den US-Durchschnitt deutlich und unterstreicht seinen internationalen Ansatz in Forschung und Lehre.

Internationale Studierende spielen eine zentrale Rolle an der Harvard University. Sie bereichern das akademische Umfeld durch ihre vielfältigen Perspektiven und fördern den interkulturellen Austausch. Besonders wichtig ist jedoch ihr Beitrag zu Forschung und wissenschaftlicher Produktivität.

„Harvards weltweite Arbeit folgt einer klaren Strategie: Talente aus aller Welt gewinnen, ihnen ermöglichen, ihre akademischen Ziele ohne Einschränkungen zu verfolgen, und diese Arbeit aktiv unterstützen“, so die Hochschule. Diese Offenheit und internationale Kooperation stehen nun jedoch auf dem Spiel. Grund dafür ist das von Donald Trump verhängte Verbot für internationale Studierende, ein Studium an Harvard aufzunehmen – eine Maßnahme, die nicht nur der Universität schadet, sondern auch den internationalen Austausch insgesamt gefährdet. Das Verbot wurde zwar vorerst von einer US-Bundesrichterin gekippt, doch die Schikane durch Trump dürfte damit noch nicht vorbei sein. (Quelle: Statista/cw)

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