Bildung zahlt sich aus

Ab 1. Februar melden die Hochschulen, in welchen Studiengängen bundesweit noch Plätze für das Sommersemester 2025 unbesetzt sind.
Studenten sitzen im Audimax der Freien Universität Berlin. Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa-tmn

Höhere Bildungsabschlüsse führen im Regelfall auch zu höheren Verdiensten der Beschäftigten. Das zeigt die Statista-Grafik auf Basis von Informationen des Statistischen Bundesamtes (Destatis), dass die Daten mit Stand vom April 2023 jetzt veröffentlicht hat. Demnach haben Beschäftigte in Vollzeit mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung im April 2023 durchschnittlich 3.714 Euro brutto verdient. Ohne einen beruflichen Ausbildungsabschluss waren es hingegen nur 3.060 Euro und damit rund 700 Euro weniger. Wer einen Meister-, Techniker-, oder Fachschulabschluss vorweisen konnte, kommt im Durchschnitt sogar auf 4.980 Euro.

Eine akademische Laufbahn wird oft mit einem besonders guten Gehalt belohnt. Bei promovierten oder habilitierten Beschäftigten betrug der durchschnittliche Verdienst sogar 8.974 Euro. Mit einem Masterabschluss erzielen Beschäftigte im Schnitt 6.448 Euro und liegen damit mehr als 1.000 Euro über einem Handwerksmeister. Mit einem Bachelor liegt man dagegen im Schnitt unter Beschäftigten mit einem einen Meister-, Techniker-, oder Fachschulabschluss. Neben dem Bildungsabschluss werden die Verdienste auch stark von der Berufswahl beeinflusst, wie diese Statista-Grafik zeigt.

Die Daten stammen aus der Verdiensterhebung 2023 und beziehen sich auf den April des Jahres. Sonderzahlungen wie Urlaubs- oder Weihnachtsgeld werden hier laut Destatis nicht mit abgebildet. Die Werte zeigen Durchschnittswerte, die durch wenige Top-Verdiener nach oben beeinflusst worden sein können, da zur Berechnung des arithmetischen Mittels der Quotient aus der Summe aller Werte gebildet wird. Medianwerte sind in der Pressemitteilung von Destatis nicht enthalten gewesen. Hiermit ist der Wert gemeint, der eine Verteilung halbiert. Entsprechend liegen 50 % der Werte über beziehungsweise unter dem Median. Besonders hohe Ausreißer können den berechneten Wert somit nicht verzerren. (Quelle: Statista/cw)

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