Und „Tschüss“: Scholz blickt auf seine EU-Zeit zurück

Bundeskanzler Scholz berichtet, dass er viel gelernt habe in seiner EU-Zeit.
Bundeskanzler Scholz berichtet, dass er viel gelernt habe in seiner EU-Zeit. Foto: Geert Vanden Wijngaert/AP/dpa
Ein kurzer Abschied, eine nüchterne Bilanz: Bundeskanzler Olaf Scholz‘ wohl letzter regulärer EU-Gipfel geht zu Ende.

«Tschüss» – mit diesem knappen Wort hat sich Bundeskanzler Olaf Scholz bei der Pressekonferenz nach seinem wohl letzten regulären EU-Gipfel verabschiedet. Zum Abschluss des Treffens zog der SPD-Politiker eine sachliche Bilanz seiner Zeit an Brüsseler Gipfeltischen. Er habe in den Jahren «viel gelernt über die politischen Verhältnisse in anderen Ländern», sagte Scholz. Das helfe, «immer locker zu bleiben bei all dem, was einem selbst begegnen kann».

Auf die Frage nach seiner größten Errungenschaft verwies der Kanzler auf die Unterstützung der Ukraine und darauf, dass große Krisen wie die Energiekrise bewältigt worden seien. Dies sei gelungen, obwohl viele anfangs nicht daran geglaubt hätten, sagte Scholz.

Die nächste turnusmäßige Tagung steht erst Ende Juni an. Es wird erwartet, dass bis dahin Friedrich Merz (CDU) vom Bundestag zum nächsten deutschen Bundeskanzler gewählt wurde.

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