In den ersten sechs Monaten des Jahres 2025 registrierte das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen rund 1,21 Millionen Straßenverkehrsunfälle in Deutschland. Dies entspricht einem Rückgang von 23.300 Unfällen oder 2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Während die Zahl der Unfälle mit reinem Sachschaden um 2 Prozent auf gut eine Million zurückging, verzeichneten Unfälle mit Personenschaden einen leichten Anstieg um 1 Prozent auf etwa 139.800.

Im ersten Halbjahr 2025 wurden insgesamt 175.000 Menschen bei Straßenverkehrsunfällen verletzt. Damit liegt die Zahl der Verletzten in etwa auf dem Vorjahresniveau. Demgegenüber steht eine gegenläufige Entwicklung bei den Verkehrstoten: Ihre Zahl stieg um 25 Personen auf 1.322 und setzt damit eine besorgniserregende Tendenz fort.
Zahl der Verkehrstoten je 1 Million Einwohnerinnen und Einwohner im Vergleich zum 1. Halbjahr 2024 unverändert
Betrachtet man die Zahl der Getöteten im Verhältnis zur Einwohnerzahl, so starben im ersten Halbjahr 2025 durchschnittlich 16 Menschen je eine Million Einwohner im Straßenverkehr. Dieser Wert blieb damit sowohl gegenüber dem ersten Halbjahr 2024 als auch gegenüber dem Vorjahreszeitraum 2023 unverändert, was auf eine stagnierende Sicherheit im Gesamtzeitraum hindeutet.
Juni 2025: 10 % weniger Verkehrsunfälle als im Vorjahresmonat
Im Juni 2025 ist die Gesamtzahl der polizeilich erfassten Unfälle vorläufigen Zahlen zufolge um 10 % auf 195.000 gesunken. Allerdings zeigt sich eine besorgniserregende Entwicklung im Bereich der schweren Unfälle: Während reine Sachschäden um 12 % auf 165.000 Fälle zurückgingen, nahmen Unfälle mit Personenschaden um 3 % auf 29 900 zu. Die Zahl der verletzten Verkehrsteilnehmer stieg um 2 % auf etwa 37 000. Besonders tragisch ist der starke Anstieg der Getöteten um 26 Personen auf 301. Damit lag die Zahl der Todesopfer so hoch wie zuletzt im Juni vor zwei Jahren.

